Donnerstag, 26. September 2013

Äpfel und Kürbisse


 Knapp vier Wochen seit meinem letzten Post ( wie schnell die Zeit vergeht) halten nun wieder Kürbisse Einzug in unseren Garten.
Unseren weißen Tisch im Hof haben wir schon vor ein paar Tagen herbstlich hergerichtet. Er ist üppig voll geworden, aber die Farben sind ein Genuss für die Sinne! 
Sogar ich als Weiß- Fan, fahre zu dieser Jahreszeit voll auf orange und rot ab.
 In der Kombination mit grünen Pflanzen sehen Kürbisse unschlagbar gut aus.


 Die kleinen Äpfelchen haben sich erst in den letzten zwei Wochen rötlich verfärbt und wären reif genug, um abgepflückt zu werden.
Aber ich lasse sie noch ein wenig hängen.  Da sie so klein sind, kann man ohnehin nicht viel damit machen.
 Deswegen dürfen sich bald meine Kaninchen darüber freuen. Ich habe sie gezählt (die Äpfel versteht sich ;-)) und es ist für jeden einer da.


Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen zum handarbeiten komme und ein paar weitere Grannys für meine Decke häkeln kann.
Neben den Puppen bleibt leider nur wenig Zeit  für andere kreative Arbeiten. 

Außerdem muss ich demnächst in meiner Seifenküche antreten, um mich für den November-Markt vorzubereiten. Natürlich ist dann auch die Kamera dabei, damit mein Blog nicht wieder wochenlang in gähnende Langeweile verfällt.

Macht's gut und liebe Grüße
Christina

Mittwoch, 28. August 2013

Weißer Garten


 Morgens ist es draußen recht frisch , aber wenn am Nachmittag die Sonne scheint, fühlt es sich immer noch wie im Hochsommer an.

Unsere Rosen hatten in diesem Jahr keine einzige Laus und blühen jetzt sogar noch stärker als im Juni. Auch die Obsternte war gut. Zwar trägt unser Pfirsichbäumchen nur zwei  Früchte, von denen die größte bereits angepickt ist, aber allein der Anblick, macht gute Laune.

Im Moment finde ich "weiße Gärten" sehr schön. Unser Garten ist zwar weit davon entfernt, nur in weiß und grün zu strahlen, aber es gibt doch ein paar Ecken, die dieser Idylle sehr nahe kommen. 
Das Geheimnis ist, dass nicht nur reinweiße Blumen die Beete verschönern, sondern auch Pflanzen in grünweiß, rosaweiß und gelbweiß dazu gesetzt werden sollten. So wirkt das Beet elegant und frisch.

Wenn ich mir allerdings einige Blumen bei uns ansehe, wird mir ganz anders zu Mute. Am liebsten würde ich alle grell pinken Hortensien und Rosen rausreißen, die bei uns zu Genüge, die Beete füllen. Auch der pinke Sonnenhut ist mir ein Dorn im Auge und vor den dunklen Astern, die uns der Gärtner im Frühjahr gesetzt hat, graut es mir jetzt schon. 
Wir haben lange Zeit gerätselt  in welcher Farbe die Büsche blühen werden und  nachdem wir gestern ein paar identische Pflanzen im Baumarkt gesehen haben, wissen wir es: dunkel lila - fast aubergine und das hundertfach !
 Das ist so gar nicht unser Ding... dunkel lila macht sich nur am Pflaumenbaum gut und das Obst bezeichnet man ja eigentlich nicht als lila sondern als pflaumen blau.

Zwar sehnt sich meine Mutter von Tag zu Tag mehr nach einem ursprünglichen Garten mit vielen Obstbäumen und nur wenigen blühenden Pflanzen, aber farblich sollte es schon ein wenig harmonieren.
Aufgrund der vielen Obstbäumen und Sträuchern, die wir in diesem Jahr gesetzt haben, wird es im nächsten Jahr aber bunter als bunt werden. Ha!
Einige Fehltritte lassen sich jedoch vermeiden. 
Neben der prachtwollen aprikosenfarbenen Rose, auf dem ersten Bild, blüht derzeit zum Beispiel eine pinke Rose.
Das ist ein absolutes no go. Auch wenn beide Rosen für sich gesehen schön sind, muss dieses Bild aufgelöst werden. 

Von dem vielen Unkraut, das die Beete unsicher macht, möchte ich gar nicht erst sprechen.
Dafür, dass wir  im Frühjahr eine pflegeleichten Garten haben wollten, haben wir jetzt mehr zu tun als je zuvor .;-)

Jedenfalls legen wir im nächsten Jahr einen Gartenteich mit vielen Seerosen an. Das wird dann mein Herzstück im weißen Garten, auch wenn es zusätzliche Arbeit bedeutet. 
Wenn dann noch weiße Goldfische und grüne Frösche darin umher schwimmen, bin ich ich zufrieden :-)
( na ja, ich darf nicht übertreiben. Ganz weiß wird es bei uns ohnehin nie sein)


 Die Blumenkästen haben wir heute auch neu bepflanzt. Für die nächsten 8-10 Wochen blühen nun weißes Heidekraut, weißer Herbstzauber und weiße Astern vor unseren Küchenfenstern. 
Anfang November werden die Kästen dann herbstlich gestaltet und farblich bereits ein wenig auf Weihnachten eingestimmt.



Liebe Grüße
Christina

Montag, 5. August 2013

Grannydecke


 Eigentlich ist es blöd, dass ich jetzt noch mit Sachen ankomme, die ich schon vor Wochen fertig gestellt habe. So, wie meine kleine Puppen Grannydecke. 
Andererseits wäre es schade, wenn ich sie nicht doch schnell herzeigen würde.



 Die Fotos sind jedenfalls ganz neu. Ich habe sie erste heute morgen gemacht.
Nachdem ich mir wochenlang den Kopf zerbrochen habe, wie ich sie fotografieren soll, habe ich mich nun für die rustikale Art entschieden.
Die Farben und das Muster sind eher fein und aufgrund der Rosen wirkt die Decke  sehr verspielt. Sie hätte also auch in einem weißen Puppenbett mit einem eher schlichten Hintergrund gewirkt.

Da sie eine Sommerdecke ist, wollte ich sie in der Natur fotografieren, aber nicht auf der schön gemähten Wiese, sondern zwischen langen Gräsern und getrocknetem Laub, im Schatten alter Bäume und im warmen Licht der August Sonne.


 Anfangs war ich nicht sicher, ob es passen würde, aber manchmal lohnt es sich ein bisschen zu experimentieren.
Die Decke hat einen neuen Touch bekommen. Zur Abwechslung habe ich mein Projekt einmal nicht auf "niedlich" getrimmt, wie es sonst meine Art ist.
Vermutlich bewege ich mich sogar ein bisschen davon weg.
 So gesehen war es also gut, dass ich mir mit dem fotografieren Zeit gelassen habe.



Liebe Grüße und eine schöne Woche
Christina

Donnerstag, 1. August 2013

Miniatur Puppenmöbel


 Vor ein paar Wochen habe ich diese niedliche Miniatur Küche bestellt. 
Sie kommt direkt aus Schottland und allein das war ein Grund, sie ohne lang zu überlegen, herzuordern.

Die Fotos sind leider etwas unscharf, was auf meine primitive Digitalkamera zurück zu führen ist.
Jemand der so viel fotografiert wie ich, sollte sich eigentlich dringend eine Spiegelreflexkamera zulegen, aber na ja... , man sieht ja immer erst hinterher, dass die Fotos nicht so toll geworden sind wie es auf dem Kameradisplay scheint ;-)


  Die Küche würde wahrlich in eine Villa Kunterbunt passen; der Herd, die Stühle, die Vitrine, alles ist in  Pastelltönen gestrichen und auch ein bisschen Shabby :-)


 Wir müssten jetzt nur noch ein kleines Puppenzimmer bauen, damit die Möbel dauerhaft gut untergebracht sind. 
Wenn wir im nächsten Jahr unsere Küche in zwei aneinander grenzende Zimmer verlegen, haben wir hoffentlich so viel Platz, dass die kleine Puppenküche gleich mit umziehen kann.


 Unsere Küche wird zwar nicht so bunt werden ( nur weiß und creme), aber wir haben viele Emaile Töpfe in  cremigen Pastelltönen und auch einiges Geschirr von Green Gate, so dass es bei uns ähnlich aussehen wird.


 In den kleinen Ofen habe ich mich sofort verliebt. Wir suchen ein ähnliches, lebensgroßes Model, allerdings soll er nur zur Zierde in unserer Küche stehen.


 Da ich total Detail versessen bin, musste ich gleich nachschauen, ob sich eventuell eine Überraschung  hinter den Herdklappen verbirgt.
Im Backofen fand ich tatsächlich ein Backblech :-)




 Das Spülbecken ist mein Favorit. Ich glaube ich brauche gar nicht aufzuzählen warum... ;-)


 Ich mag es, wenn es ein wenig Shabby ist, auch wenn ich vermute, dass unsere Küche keine Gebraucht spuren tragen wird.


 Dieses Schlafzimmer habe ich auch dazu bestellt. Wäre das Bett weiß und die Bettwäsche ebenso ( natürlich noch mit einer schönen Spitze abgesetzt),  wäre es mein Traumbett.

Der Kerzenleuchter hat eigentlich fünf Kerzen. Die fehlende Kerze habe ich vorhin die ganze Zeit gesucht, konnte sie aber nicht finden. Erst als ich die Bilder bearbeitet habe, ist mir aufgefallen wo sie abgeblieben ist.

Vielleicht hat sie jemand entdeckt?
Sie liegt im Topf, auf dem Herd, genau dort wo man eine verschwundene Kerze vermuten würde...
Ich wusste gar nicht, dass ich so kurzsichtig bin und sie beim fotografieren übersehen habe ;-)



Als nächstes hoffe ich, endlich meine kleine Puppen - Grannydecke zeigen zu können, aus der demnächst ein Kissen werden soll.

Liebe Grüße
Christina

Samstag, 20. Juli 2013

Mitten im Juli




Viel zu lange liegt mein letzter Post zurück.

Aber bald habe ich Urlaub und auch wieder mehr Zeit für meinen Blog und neue Projekte.


Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Christina

Montag, 1. Juli 2013

Neuer Garten


Anfang März, diesen Jahres, hatten wir einen Landschaftsbauer beauftragt unseren Garten neu zu gestalten. Der Hintergrund war, dass unser alter Garten zugewuchert und unschön aussah und wir uns zudem einen pflegeleichteren Garten wünschten.  
Das bedeutete, dass einige Beete komplett entfernt werden mussten und rings um unser Grundstück eine Hainbuchen Hecke gesetzt werden sollte, um eine einheitliche Linie zu schaffen. 
Das waren jedenfalls unsere Vorstellungen, die wir dem Gärtner, bei unserem ersten Rundgang mitteilten.

Insgeheim wünschten wir uns natürlich einen prächtigen Cottage Garden, der zwar zu gewissen Teilen bereits vorhanden war, aber einiger Ausarbeitung bedurfte, um das Bild perfekt zu machen.
Da so ein Garten jedoch immer mit viel Arbeit verbunden ist, behielten wir den Wunsch für uns und bestellten ausdrücklich einen pflegeleichten Garten.


Nachdem alle überflüssigen Bäume und Sträucher gefällt und abtransportiert waren, schlug uns der Gärtner vor, die Beete zu "vergrößern", damit der Garten mehr Tiefe bekommt und einen gewisses Flair versprüht. Dem stimmtem wir sogar zu, allerdings in der Hoffnung, dass die Beete so bepflanzt würden, dass wir möglichst wenig Arbeit damit hätten.


  Aber ganz gegen unsere Erwartungen, haben wir nun üppige Blumenbeete, die förmlich nach Gartenarbeit schreien. 
Doch nicht der Gärtner hat sie so reichlich ausgestattet, sondern wir.
 Die magere Bepflanzung, die hauptsächlich aus unscheinbaren Bodendeckern bestand, hat uns nämlich gar nicht zugesagt.
Nach wenigen Wochen spross bereits überall Unkraut, das man kaum von der gewollten Bepflanzung  unterscheiden konnte. Und da wir nicht zwei Jahre warten wollten, bis die Bodendecker die Lücken in den Beeten geschlossen hatten, füllten wir sie kurzerhand selber mit allen möglichen Blumen auf, die unserer Vorstellung von einem Cottage Garden entsprachen.

 Und wir sind noch nicht fertig. 
 Denn die Unzufriedenheit, über das was wir haben und was wir gerne gehabt hätten, währt eh und je.



 Meine Mutter findet nämlich, das unser Garten  eher wie eine Parkanlage aussieht.
Der verwunschene und teils verwilderte Garten, mit seinen vielen versteckten Ecken und Nischen, existiert nicht mehr. 
Jetzt sind alle Elemente überschaubar und strukturiert und ergänzen sich mit den Bauten, die stehen  geblieben sind. 
Dazu zählen unsere Backstein Terrasse vor dem Haus, sowie die zweite Sitzecke im Garten und der gusseiserne Pavillon, der da "very british", unser Herzstück ist. 
Alles andere ist entweder verschwunden oder neu hinzu gekommen. Nur der alte Birnbaum, den meine Großeltern gepflanzt haben und die riesige Zeder, durften bleiben.
Als Ersatz für die alten Sträucher sind neue Bäume gesetzt worden, die mindestens ein Jahr, diese blöden Stützen tragen müssen, bis sie Wurzeln geschlagen haben.
Bestimmt wird es auch ewig lange dauern, bis die Hecke zugewachsen ist und die störenden Holzzäune verdeckt.


 Nichts desto trotz mag ich den Garten.  Und da gut Ding Weile haben will,  hoffe ich, dass er sich hier und da noch verändern wird. Bestimmt reißen wir im nächsten Jahr einige Pflanzen aus und gestalten die Beete neu, aber die Grundfesten sind nun vorhanden und wir werden nicht mehr an ihnen rütteln ;-)


 Arbeit macht unser neuer Garten trotzdem. So haben wir schon einige Stunden mit Unkrautjähten und der Bewässerung verbracht.
Aber bei schönem Wetter nutzen wir auch unsere Sitzecken. 
Die sehen eindeutig schöner aus als noch vor einem Jahr!
Allein durch die neue Bepflanzung und die fünf Kugelbäume, die zu einer Laube zusammen wachsen, haben wir viel erreicht.


 Hier stimmt fast alles. Die Bepflanzung in dieser Ecke stammt noch aus dem letzten Jahr. Rosen, Lavendel, Buchs und eine Hortensie stehen dicht zusammen und geben dem Unkraut  keine Chance sich breit zu machen ;-)


 So soll es bald in allen Beeten aussehen.


 Das lustige ist, dass wir mit unserem Gärtner, eine Unterhaltung hatten, was einen Cottage Garden überhaupt ausmacht.
 Auf seine Frage hin, ob wir schon einmal in England waren, mussten wir wahrheitsgemäß verneinen.
 Da er aber schon öfter dort war, konnte er uns darüber berichten.  
Als wir ihn fragten, welche Blumen üblicherweise dominieren, meinte er nur:  "Alle, genau wie hier und noch viel mehr. Außerdem haben die keine geraden Beeteinfassungen und keine geraden Mauern. Für deutsche Verhältnisse wäre das undenkbar."

 Da mussten wir etwas schmunzeln. Es ist merkwürdig, welche Vorstellungen wir von den Sitten  und Gebräuchen anderer Länder haben. Häufig sind es nichts weiter als Klischees.
Wir mögen eben das, was wir aus diversen Garten Magazinen kennen, ganz gleich ob es nun "very british" ist oder nicht. Aber man gibt sich halt gerne der Illusion hin, dass man einen Garten mit englischem Flair hat.


Wenn man viele Rosen, Hortensien, Buchs und Lavendel pflanzt, kann man sich diesem Eindruck kaum erwehren. 
Dazu kommen die vielen Steine, die als Beeteinfassung dienen und laut Gärtner in unserem Garten "wachsen".


Für Spielereien haben wir übrigens auch viel übrig. Was in den Beeten keinen Platz mehr findet, kommt ins  Töpfchen und ziert dann wie hier eine gusseiserne Bank.


 Morgen bzw. heute, es ist schon nach 0.00 Uhr ( mist, ich wollte den Post  vor Mitternacht fertig geschrieben haben) fahren wir wieder in die Gärtnerei und besorgen weitere Obstbäume und Sträucher.

Wir brauchen noch einen  Zwetschgen, Pfirsich und Kirschbaum sowie einen schwarzen  Johannisbeerstrauch (passend zum roten). 
Mit Apfelbäumen sind wir bereits reich gesegnet und Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren können wir auch jedes Jahr ernten.
Dafür haben wir in diesem Sommer keine eigenen Erdbeeren mehr ...


   Wenn wir morgen wieder kommen, haben wir garantiert wieder eine neue Rose im Gepäck ;-)


 Ich wünsche euch einen schönen Start in den Juli!


Liebe Grüße
Christina

Sonntag, 23. Juni 2013

Mittsommer Picknick


Okay, ich weiß, Mittsommer war bereits am Freitag, aber da war ich damit beschäftigt, meinen neuen Puppenblog zu erstellen, auf dem ich diese Bilder (und noch viele mehr) vom Picknick hochgeladen habe.

Mein neuer Puppenblog heißt *Lille Lotta*.
  Das Konzept besteht darin, dass ich Stoffpuppen im skandinavischen Stil oder zumindest das, was ich mir darunter vorstelle, nähe ;-)
 Ich denke dabei  häufig an die Kindergeschichten von Astrid Lindgren und da ich die kleine Lotta besonders gerne mag, habe ich auch den Blog nach ihr benannt.

Ihr könnt Lille Lotta übrigens auch in meiner Blog-Liste finden.


 Ein Besuch würde sich auch deswegen lohnen, weil ich dort ein kleine Verlosung ausgeschrieben habe, bei der man unter anderem das Stoffschweinchen gewinnen kann :-)

Wer mit ins Lostöpfchen möchte, kann mir noch bis Dienstag eine Email schreiben.


 Bei einem richtigen Mittsommer Picknick dürfen die Erdbeeren natürlich nicht fehlen und wir haben auch  ein paar kleine Zimtschnecken gebacken.
Zuerst wollte ich das Essen auf dem Melitta Puppenservice auftischen, aber dann habe ich mir gedacht, dass Gläser an diesem Tag doch viel passender wären. 
Dummerweise habe ich erst vor ein paar Wochen ein kleines Glas-Milchkännchen weggeworfen. 
Scheinbar habe ich nicht daran gedacht, dass es ideal zu den Puppen gepasst hätte.
Dann ist mir aber eingefallen, dass ich in der Glasabteilung, eines Möbelhaues, einmal vergleichbare Krüge und Gläser gesehen habe und wir sind rasch hingefahren, um welche zu kaufen.


 Unterwegs haben wir noch Ahoi Brause mitgenommen, um für ein ansprechendes Getränk zu sorgen.
Ich  erinnere mich, dass die Brause in meiner Kindheit immer in den typischen Farben wie grün für Waldmeister und gelb für Zitrone usw. eingefärbt war.
 Aber seitdem die meisten Produkte  frei von künstlichen Farbstoffen sind, sind die bunten Zeiten vorbei.
 Als ich das Tütchen mit der Himbeerbrause aufgerissen habe, war der Inhalt fast weiß!
Früher hat eine Portion für einen pinken Drink völlig ausgereicht.
  Jetzt  musste etwa vier Päckchen in das Wasser kippen, bis es sich annähernd rosa verfärbt hatte.

 Aber ich will  mich nicht beschweren. Pink hätte zu den roten Erdbeeren scheußlich ausgesehen und ich wollte ohnehin nur ein dezente Färbung erzielen.



 Da es in der letzten Woche viel gereget hat, wäre unser Mittsommer-Picknick fast ins Wasser gefallen.

Wir hatten also Glück, dass nach unserem Besuch im Möbelhaus ( das war am Donnerstag), die Sonne wieder geschienen hat.

Zuhause hat meine Mutter schnell noch ein paar Blumenkränzchen geflochten. 
Eines ist mir versehentlich kaputt gegangen als ich eine Kleinigkeit daran "korrigieren" wollte (ihr könnt euch vielleicht den Ärger meiner Mutter vorstellen als ich ihr mein Missgeschick beichten musste), aber knapp eine Stunde später sind wir
 mit den Puppen und dem Picknick-Korb an den Weiher gefahren. 

 Blöd nur, dass wir die Fotos nicht direkt am Wasser machen konnten, sondern ein paar Meter weiter auf die Wiese ausweichen mussten.
Das Ufer war einfach zu schlammig und der Weiher sah an diesem Tag sehr verschmutzt aus (überall  schwammen Pollen).

Im Hintergrund findet man daher keine Idylle, wie von mir ursprünglich geplant, sondern nur ein paar wilde Brombeersträucher.

Zu unserem Pech waren jede Menge Mücken unterwegs. Ich habe ständig nach ihnen geklatscht, aber das geht nicht immer gut, wenn man nebenbei die Kamera in der Händen hält und gleichzeitig versucht, die Puppen neu zu positionieren.
Als wir nach hause kamen, waren wir ganz zerstochen.


Aber heute, drei Tage später, jucken meine Arme kaum noch und ich denke, dass sich die Turbulenzen rund ums das Mittsommer Picknick gelohnt haben.


Liebe Grüße
Christina

Sonntag, 2. Juni 2013

Unsere Leni


  Das ist Leni.
 Sie ist vor sechs Wochen bei uns eingezogen und seitdem ist nichts mehr so wie es vorher war.
 Andauernd miaut es hinter verschlossenen Türen und Türen die vorher verschlossen waren, müssen nun offen bleiben.
Wenn man glaubt, sie würde gerade schlafen, streicht sie einem plötzlich  um die Beine und sobald man sich hinsetzt, dauert es nicht lange und sie ist wieder da. 

Allein ihre Anwesenheit sorgt für entspannende Gemütlichkeit.
 Sie schenkt uns  für ein paar Minuten ihre Zuneigung und erwartet dafür unendliche Dankbarkeit.
 Das ich hin und wieder arbeiten muss,  ist ihr völlig Schnuppe. Sie glaubt, dass die Wolle nur deswegen zu meinen Füßen liegt, damit sie mit den Fäden spielen kann.
Wenn man mit ihr schimpft, schaut sie einen nur verständnislos an und wenn man versucht ihr die Wolle weg zu nehmen, hat man augenblicklich ihren Jagdinstinkt geweckt.


 Aus dem schnurrenden Kätzchen wird urplötzlich ein wilder Tiger, der die Ohren nach hinten legt, einen Buckel macht und die Krallen ausfährt.
In diesem Moment ist Schluss mit lustig. Leni muss sich austoben und jede Ermahnung  stachelt sie noch weiter an.



 Sie fegt wie ein Wirbelwind durch das Wohnzimmer, krallt sich an den Polstern fest und verschwindet in sekundenschnelle unter den Schränken, bevor man sie zu fassen bekommt.



Dabei haben wir gedacht, dass eine Britisch Kurzhaar Katze eher  für ihre Ausgeglichenheit bekannt ist und weniger für ihren Fünfminuten-Wahnsinn...;-)


 Der Wunsch nach einer Katze ( oder eher gesagt, nach genau so einer Katze) überkam mich im
 März 2012. Beim durchblättern meiner Lieblings Wohnzeitschriften ist mir immer wieder aufgefallen, dass die Bewohner in den englischen Cottages häufig  mit einem Hund oder eine Katze oder beiden  zusammen leben.

 Auf einer Seite entdeckte ich dann ein Bild von einer weißen Katze mit  grauen Flecken und wunderschönen grünen Augen.
Mein Interesse war sofort geweckt und ich suchte im Internet nach weiteren Bildern und Rassestandards der BKH.

Nun gibt es diese Katzen in allen möglichen Farben und es dauerte  eine Weile bis ich herausfand, dass man diese spezielle Färbung colourpoint nennt.  Weil es auch da viele Unterschiede gibt, konnte ich mich anfangs nur an dem Bild dieser einen Katze orientieren.

Es war zudem sehr schwierig  einen Züchter zu finden, der sich auf diesen Typ spezialisiert hatte und ich machte mir kaum Hoffnung je eine solche Katze zu bekommen. 
 Doch kaum ein Jahr später hatte ich Glück. Aus Neugierde suchte ich noch einmal im Web nach Colourpoint Kitten und fand sogleich eine Anzeige, die mein Herz  höher schlagen ließ!


 Da waren vier süße Katzenkinder inseriert, die Ende April ein neues Zuhause suchten.
Obwohl es gerade Sonntag war, nötigte ich meine Mutter dort anzurufen ( normalerweise ruft meine Mutter Sonntags nie irgendwo an - und ich sowieso nicht, auch nicht unter Woche ;-)).

Da noch zwei Kitten frei waren, konnten wir ein paar Tage später vorbei kommen ( auch das war pures Glück, nur 40 Autominuten von uns entfernt! Es sollte also sein, yeah!)

Wie nicht anders zu erwarten waren wir ganz überwältigt beim Anblick der kleinen Kätzchen, die munter umhertollten und wie ihre Mutter strahlend blaue Augen hatten. 
Wir haben uns dann für die kleinste Katze im Wurf entschieden, einfach aus dem Grund, weil sie laut Züchterin, die Liebste von allen war und  im Gegensatz zu ihrer Schwester, nicht so viel Unsinn anstellte ( na ja... ;-))

Nun ist Leni noch nicht ganz fertig gezeichnet, denn als echte Chocolatepoint bekommt sie eine Maske um die Augen und die Pfötchen werden ebenfalls etwas dunkler.
Sie hat das Potenzial eine richtige Schönheit zu werden. Es war für uns zwar  nicht ausschlaggebend, aber ihr Vater war immerhin World Champion und das ist bei den Colourpoints eine seltene Auszeichnung.



 Ihr Schwanz erinnert mich ein bisschen an einen Waschbären :-)



Wir haben in den vergangen Wochen einige Fotos gemacht, aber die besten Bilder  lassen sich draußen bei Sonnenschein knipsen.
Gestern habe ich Leni unseren Balkon gezeigt und dabei versucht sie zu einer hübschen Pose zu überreden.
Leider hatte Madam keine Lust dazu. Die meiste Zeit hielt sie ihre Augen geschlossen und wenn sie mir nicht gerade demonstrativ den Rücken zu gedreht hatte, kauerte sie gelangweilt auf dem Stuhl herum.
Kurz gesagt, sie wollte mal wieder nicht so wie ich wollte und es war Schwerstarbeit, mit dem Federbüschel vor ihre Nase herum zu wedeln, ihr mit dem Regenschirm die Sonne aus dem Gesicht zuhalten und zusätzlich komische Geräusche von mir zu geben, um zumindest kurzweilig ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Die ganze Zeit habe ich gehofft, dass jemand rein zufällig zur Tür reinkommen würde. Denn dann  hätte Leni prompt die Ohren gespitzt, um nachzusehen wer da ist.
Aber selbstverständlich  hat sich niemand die Mühe gemacht herauszufinden, wo die Katze so lange steckt und  ich musste mich weiter mit ihr rumärgern.

Na ja... zwischenzeitlich viel mein Blick  auf die schönen Rosen und das Kissen. Das heiterte mich etwas auf und wenn mein Finger schnell genug auf den Auslöser drückte, kam auch mal ein Bild von Leni zustande auf dem sie nicht aussah wie ein garstiger Gollum.


        Zuletzt wollte sie mir mit ihrer "Riesenpranke"  sogar die Kamera aus der Hand schlagen. 
              Es war also an der Zeit Leni zu entlassen und die Schnappschüsse auszuwerten.
Zu meiner Überraschung waren doch ein paar nette Fotos dabei, die ich euch hiermit gezeigt habe. :-)



 Seid lieb gegrüßt
 Christina



Dienstag, 21. Mai 2013

Granny Decke




Nach der langen Blog Auszeit melde ich mich heute mit Bildern für mein neustes Granny Projekt zurück.

Seit einigen Wochen häkle ich an einer Puppendecke in sommerlichen Farben.
Am Samstag war das Wetter so schön, dass ich sogar ein paar Grannys im Garten fertig stellen konnte.
Zwischendurch habe ich auch ein bisschen in meiner Lieblings-Wohnzeitschrift gelesen und Pläne für mein eigenes Zimmer geschmiedet.



Ich habe mir vorgenommen jeden Tag zwei Grannys zu häkeln und hoffe, dass ich die vielen Kästchen nächste Woche zusammen nähen kann.

 Danach werde ich wohl wieder Seife gießen und Badebomben formen. 
Darauf freue ich mich besonders :-)


Liebe Grüße
Christina