Dienstag, 26. Juni 2012

Der Puppengarten



 Am Samstag haben wir uns das Puppengärtchen vorgenommen. Unter dem Apfelbaum, im Halbschatten sollte es liegen, wo wir in den Morgen und vielleicht auch in den Abendsstunden Bilder von unseren Puppen machen können.
 Nachdem wir das Unkraut beseitigt hatten ( hinter dem Beet gäbe es noch viel mehr auszureißen ;-)) konnten wir mit der Planung beginnen.
Durch den baldigen Garten sollte auf jeden Fall ein kleiner Weg führen. Diesen haben wir leicht in die Erde gezeichnet.



 Dann  wurde gepflanzt. Mit etwas Moos, das bald viele kleine weiße Blüten treiben wird sowie einigen Astilben, steckten wir den Weg ab.
Da wir auf der übrigen Fläche  Rasen aussehen wollten, setzen wir dort nur ein paar fleißige Lieschen aus. 
Da das Beet, abgesehen vom Apfelbaum, aber noch ein paar  Höhen bekommen sollte, haben wir uns außerdem für ein Löwenmäulchen auf der linken und eine ichweißnichtwiesieheißt auf der rechten Hälfte entschieden.


Ein kleiner Holzzaun schließt nun den Garten zur Vorderseite hin ab. Eigentlich waren zwei Zäune geplant, die zu beiden Seiten des Eingangs stehen sollten, aber meine Mutter hat noch ein paar kleine Buxsetzlinge gefunden, die wir anstelle des zweiten Zauns platziert haben.

 Weiter ging's mit dem Weg.


 Hier hatten wir Glück, dass wir im Baumart schöne Steine gefunden haben. Zuerst wollten wir nämlich bunten Kies nehmen, doch beim Anblick dieser hübschen Steinchen wurden wir sofort schwach. Ich musste mich dann allerdings aufraffen und den 15 kg schweren Sack in den Einkaufswagen  hieven, he, he ;-)



So sah es schon viel besser aus und nachdem wir den Rasen eingesät hatten, waren wir fast fertig.



  Als nächstes folgten kleine Hingucker, wie eine Windmühle und vier pastellige Blumentöpfe in Puppengröße.
 Außerdem ein kleine "Regentonne", die eigentlich ein Blumentopf sein soll, mich optisch aber eher an eine Tonne erinnert hat.
Die Puppen müssen im Sommer schließlich ihre Blumen gießen und da ist ein  Auffanggefäß für Regenwasser im Garten sehr praktisch.



 Der Zaun soll übrigens  weiß gestrichen werden. Aber bis der Rasen hoch genug steht, um die Puppen dort zu fotografieren, vergeht sicher noch ein Weilchen, also keine Eile...


Und da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, male ich mir jetzt schon Szenen aus, die in unserem Puppengärtchen stattfinden könnten.
 Das bietet sicher Stoff für viele Bildergeschichten.
 Einige Möbel aus meinem Mailghaus werden auch zum Einsatz kommen. Ich erinnere mich nämlich, dass ich als kleines Kind auch meine Puppenmöbel in den Garten gebracht habe, um damit auf der Wiese zu spielen.
Demnächst wird es wieder ähnlich ablaufen, allerdings aus rein beruflichen Gründen. Ist ja klar ... ;-)


    Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass das Bett sauber bleibt und keine herabfallenden Äpfel, den Rasen platt machen.
In den letzten beiden Tagen musste ich bereits einige Äpfel  aufsammeln und obwohl das Beet nicht gerade groß ist, war es jedes mal ein Balancierakt, an sie heran zu kommen.
 Ich selber soll ja auch nicht auf dem Beet "herumtrampeln", wie meine Mutter freundlicherweise angemerkt hat ;-)



Ich hoffe es wird schön :-)

Liebe Grüße
Christina

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