Freitag, 29. Juni 2012

Kirschsuppe




 Gestern hat mich meine Mutter gefragt, was ich heute gerne essen möchte.
Sie fragt das sehr häufig, nur bekommt sie selten übereinstimmende Antworten. Irgendjemand nörgelt immer am Essen herum ;-) 
Gerade was Süßspeisen angehen ist die Familie sehr gespalten.

Ich esse jedoch gerne süß und so habe ich mich für Kirschsuppe mit Grießklöschen entschieden.
Und weil unsere Sauerkirschen, die einzigen Kirschen im Garten sind, die nicht von Maden befallen werden, kamen nur diese für die Suppe in Frage.
 Da ich selber nicht koche, werde ich um die Mittagszeit stets zu Tisch gerufen und kann mich einfach hinsetzen und loslöffeln.
Während meine Mutter kocht erledige ich natürlich andere Dinge und so kommt es häufig vor, dass ich fünf oder zehn Minuten später am Tisch erscheine, weil ich  noch einen letzten Nadelstrich an der Puppe vornehmen wollte oder noch schnell eine Email abschicken musste.


Meine Mutter schimpft dann verständlicherweise, weil in der Zwischenzeit das Essen kalt geworden ist. Aber heute hatte sie nichts gegen meine Verspätung einzuwenden. Die Kirschsuppe kann man nämlich auch kalt genießen.
Ich bin sogar rausgelaufen, um noch eine Kirsche zu pflücken, die ich für ein Foto neben den Teller legen konnte.
 Beim dekorieren ist mir dann aber dummerweise ein bisschen Dreck in die Suppe gefallen...


 Trotzdem hat sie sehr gut geschmeckt. Wie eine Art  Kaltschale oder  rote Grütze, die bedingt durch die Sauerkirschen nicht zu süß war.

Ich bin so begeistert, dass ich euch direkt die Zutaten durchgebe. Ich wollte euch eigentlich  das komplette Rezept aufschreiben, aber meine Mutter meinte, dass jeder der kochen kann, selber weiß wie man so ein Süppchen anrührt. Die einzige, die das ohne Anleitung nie zu Stande bekommen hätte, wäre ich...

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Kirschen
  • 400 ml Wasser
  •  1 Stück Zitronenschale ungespritzt
  • 1/2 Päckchen Vanillepudding 
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker

  •  Für die Klöschen:

  • 250 ml Milch
  • 50 g Grieß (Hartweizen)
  • 1 EL Zucker
  • 50 g (Hartweizen-)Grieß
  • 1 Eigelb

  • (Wer ohne Anleitung genauso aufgeschmissen ist, kann sich ja bei mir melden ;-))

    Bis bald
    Christina

    Dienstag, 26. Juni 2012

    Der Puppengarten



     Am Samstag haben wir uns das Puppengärtchen vorgenommen. Unter dem Apfelbaum, im Halbschatten sollte es liegen, wo wir in den Morgen und vielleicht auch in den Abendsstunden Bilder von unseren Puppen machen können.
     Nachdem wir das Unkraut beseitigt hatten ( hinter dem Beet gäbe es noch viel mehr auszureißen ;-)) konnten wir mit der Planung beginnen.
    Durch den baldigen Garten sollte auf jeden Fall ein kleiner Weg führen. Diesen haben wir leicht in die Erde gezeichnet.



     Dann  wurde gepflanzt. Mit etwas Moos, das bald viele kleine weiße Blüten treiben wird sowie einigen Astilben, steckten wir den Weg ab.
    Da wir auf der übrigen Fläche  Rasen aussehen wollten, setzen wir dort nur ein paar fleißige Lieschen aus. 
    Da das Beet, abgesehen vom Apfelbaum, aber noch ein paar  Höhen bekommen sollte, haben wir uns außerdem für ein Löwenmäulchen auf der linken und eine ichweißnichtwiesieheißt auf der rechten Hälfte entschieden.


    Ein kleiner Holzzaun schließt nun den Garten zur Vorderseite hin ab. Eigentlich waren zwei Zäune geplant, die zu beiden Seiten des Eingangs stehen sollten, aber meine Mutter hat noch ein paar kleine Buxsetzlinge gefunden, die wir anstelle des zweiten Zauns platziert haben.

     Weiter ging's mit dem Weg.


     Hier hatten wir Glück, dass wir im Baumart schöne Steine gefunden haben. Zuerst wollten wir nämlich bunten Kies nehmen, doch beim Anblick dieser hübschen Steinchen wurden wir sofort schwach. Ich musste mich dann allerdings aufraffen und den 15 kg schweren Sack in den Einkaufswagen  hieven, he, he ;-)



    So sah es schon viel besser aus und nachdem wir den Rasen eingesät hatten, waren wir fast fertig.



      Als nächstes folgten kleine Hingucker, wie eine Windmühle und vier pastellige Blumentöpfe in Puppengröße.
     Außerdem ein kleine "Regentonne", die eigentlich ein Blumentopf sein soll, mich optisch aber eher an eine Tonne erinnert hat.
    Die Puppen müssen im Sommer schließlich ihre Blumen gießen und da ist ein  Auffanggefäß für Regenwasser im Garten sehr praktisch.



     Der Zaun soll übrigens  weiß gestrichen werden. Aber bis der Rasen hoch genug steht, um die Puppen dort zu fotografieren, vergeht sicher noch ein Weilchen, also keine Eile...


    Und da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, male ich mir jetzt schon Szenen aus, die in unserem Puppengärtchen stattfinden könnten.
     Das bietet sicher Stoff für viele Bildergeschichten.
     Einige Möbel aus meinem Mailghaus werden auch zum Einsatz kommen. Ich erinnere mich nämlich, dass ich als kleines Kind auch meine Puppenmöbel in den Garten gebracht habe, um damit auf der Wiese zu spielen.
    Demnächst wird es wieder ähnlich ablaufen, allerdings aus rein beruflichen Gründen. Ist ja klar ... ;-)


        Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass das Bett sauber bleibt und keine herabfallenden Äpfel, den Rasen platt machen.
    In den letzten beiden Tagen musste ich bereits einige Äpfel  aufsammeln und obwohl das Beet nicht gerade groß ist, war es jedes mal ein Balancierakt, an sie heran zu kommen.
     Ich selber soll ja auch nicht auf dem Beet "herumtrampeln", wie meine Mutter freundlicherweise angemerkt hat ;-)



    Ich hoffe es wird schön :-)

    Liebe Grüße
    Christina

    Donnerstag, 21. Juni 2012

    Vorbereitung für den Puppengarten

     
    Da ich immer noch nicht mit ansehen kann wie die Rosen sinnlos verwelken, pflücke ich die  Blüten auch weiterhin ab, um sie zu trocknen.
    Mittlerweile können wir einige Dosen damit füllen und wir haben schon längst mehr als genug davon, so dass ich eigentlich aufhören könnte, den Backofen ständig für mehrere Stunden anzuheizen.
    Für unser Projekt brauchen wir nämlich gar nicht so viel. Zwei gefüllte Hände mit Rosenblüten würden völlig ausreichen.
    Trotzdem sammle ich weiter. Wie von Sinnen und süchtig nach dem Duft, der so betörend aus dem Backofen strömt...
     Deswegen habe ich mir nun etwas anderes einfallen lassen, um die getrockneten Rosenblätter zu verwerten. Vermutlich werde ich aber erst nächste Woche dazu kommen, weil wir uns für dieses Wochenende vorgenommen haben, einen kleinen Puppengarten anzulegen.

    Das Beet unter unserem Apfelbaum wurde dieses Jahr nicht bepflanzt und da ich schon lange Lust  habe eine neue Kulisse für unsere Puppenfotografie zu bauen, ist der Zeitpunkt  gekommen, es endlich anzupacken.
    Wir waren bereits gestern im Baumarkt um Blumen, Steine, Farben und andere Kinkerlitzchen zu besorgen, die wir für die Gestaltung brauchen.
    Während ich arbeite werde ich also auch meine Kamera bereithalten, um ein paar Bilder zu machen.

    Ich wünsche euch einen schönen Sommeranfang  (auch wenn die Sonne heute nicht immer und überall scheint)

    Liebe Grüße
    Christina