Donnerstag, 31. Mai 2012

Rosenblüten



           Gestern Abend sind wir durch den Garten gegangen und haben einige Rosenblüten geerntet.
Wir brauchen diese für unser neues Projekt, das ich demnächst noch ausführlicher vorstellen möchte.
Ein kleiner Teil dieses Projektes beinhaltet das Trocknen von Rosen, das uns gestern wahre Glückstunden beschert hat.

Zuerst haben wir die Rosenblüten farblich sortiert und sie auf vier Blechen verteilt.
Danach habe ich  meine Kamera gezückt, um Fotos zu machen. Denn wie sich jeder denken kann, ist ein Vorher/Nachher Bild immer sinnvoll, wenn eine Verwandlung sattfinden soll.

In diesem Fall hat die Verwandlung knapp sechs Stunden gedauert.
Wir haben die Rosenblüten bei Umluft, im Backofen, trocknen lassen, um sie länger haltbar zu machen.

Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, die Rosen mehrere Tage an der frischen Luft trocknen zu lassen. Da wir aber sehr ungeduldig sind, wollten wir  den Vorgang etwas beschleunigen und wurden dafür doppelt belohnt !

Die Rosenblüten waren keine zwei Minuten im Backofen als ein unnachahmlich, intensiver Rosenduft aus der halb offenen Herdklappe strömte ( wir haben ein Handtuch dazwischen geklemmt), der uns fast den Atem geraubt hat :-)
 Es roch wirklich so als würde man seine Nase direkt an eine duftende altenglische Rose halten ( dabei stammte nur ein Teil der Blüten von Duftrosen, die meisten Rosen waren neutral)


  Nachdem sie etwa sechs Stunden im Backofen vor sich hin geschrumpelt sind, konnten wir sie raushoseln, um uns das Ergebnis genauer anzusehen ( siehe erstes Bild oben). Die Menge hatte sich zwar mehr als halbiert, aber die Farben waren dafür umso intensiver.
Zuerst haben wir befürchtet, dass der Duft nach der stundenlangen Ofenorgie verflogen sein könnte, aber in den kleinen Teedöschen, in die wir sie abgefüllt haben, duften sie noch bis heute ( obwohl ich nicht genau sagen kann, ob ich den Rotbuschtee rieche, der vorher darin gelagert wurde oder ob es tatsächlich die Rosenblüten sind ;-))



 Heute morgen haben wir die gleiche Prozedur noch einmal wiederholt.
Meine Mutter hat mich ins Blumenbeet geschickt und mich von ihrem sicheren Standort aus angeleitet, welche Rosen ich abschneiden darf und welche nicht.
Das sie "sicher" und ich "unsicher" stand, soll bedeuten, dass ich bei jedem Schritt aufpassen musste, nicht auf die anderen Blumen zu treten.
 Leider ist das unvermeidlich, wenn die Blumen dicht an dicht stehen und man sich obendrein  recken muss, um die hoch gewachsenen Rosen  mit der Schere zu erreichen.
Dabei stolpert man automatisch einen Schritt zurück und schon ist es passiert.
Insgesamt habe ich wohl zwei oder drei Setzlinge, aus denen mal schöne Dahlien werden sollten, abgeknickt. Aber schließlich ging es um die Rosen und dafür sollte kein Opfer zu groß sein ;-)



Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich jeden Rosenstrauch abernten muss, bevor die Blüten verwelken.
Alles andere erscheint mir wie eine eine pure Verschwendung.
Ich schiele sogar schon auf die Rosen im Nachbarsgarten... ;-)




 Die roten Rosen sind leider nicht mehr so blutrot, wie auf den Fotos. Sie haben im Backofen ein dunkles Aubergine angenommen. Sie sehen aber immer noch reizvoll aus, wie ich finde.

Die Bilder dazu zeige ich beim nächsten Mal.

Liebe Grüße
Christina

1 Kommentar:

  1. Halo liebe CHristina,

    was für ein wunderbarere Anblick - diese vielen wunderschönen Blütenblätter !!!
    Ich bin gespannt auf dein Projekt.
    Bei uns ist der Garten noch längst nicht soweit, die Rosen blühen noch gar nicht ...

    Deine Rosenstoffe sind ja wohl DER Hammer - einfach traumhaft...die WILL ich auch :o))))

    liebe Grüße
    Nina

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