Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten


 Mein erstes Jahr mit Blog neigt sich dem Ende entgegen und ich könnte mir keinen passenderen Post vorstellen als Euch, die meinen Blog gefunden und besucht haben einen frohes Weihnachtsfest zu wünschen.
 Feiert schön im Kreis euer Lieben, lasst euch beschenken und nutzt die freien Tage für ein wenig Erholung oder wozu ihr sonst Lust habt.
Ich kann mich da immer noch nicht entscheiden. Soll ich es mir lieber auf dem Sofa mit einem Buch gemütlich machen und meine liebsten Weihnachtslieder hören oder doch lieber meinen Hobbys nachgehen für die sonst nur wenig Zeit finde.
Grannys häkeln, zeichnen, schreiben, filzen ?
Ich glaube, ich warte einfach ab wonach mir der Sinn steht. Die Weihnachtstage sollte man schließlich nicht vorschnell verplanen - und den 4. Advent sollte man auch in Ruhe genießen (obwohl wir heute noch in den Baum aufstellen und schmücken müssen. Der rieselt jetzt schon!).
Heute darf man ein letztes mal Vorfreude auf das Fest haben und morgen ist es dann soweit.
 
Liebe Grüße und schöne Feiertage
Christina

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Winterkinder


 Mein kleines Wintermärchen hat leider nicht lange angehalten. Zwei Tage konnte ich die weiße Pracht in unserem Garten genießen, den glitzernden Schnee im Sonnenlicht bewundern und die eingeschneiten Rosen fotografieren.
Ich liebe Schnee, denn er hüllt die karge Winterwelt, die meist schmutzig und nass daliegt  in meine Lieblingsfarbe weiß.
 Auf weißem Hintergrund kommen alle anderen Farben gut zum Vorschein.
Für meine lila Winterkinder hätte ich mir keine schönere Kulisse wünschen können.
Leider sind nicht alle Puppen in den Genuss gekommen. Da der Schnee nur eine Weile liegen geblieben ist und ich mit dem Puppenmachen nicht so schnell voran gekommen bin, muss ich die letzten vier Winterkinder ohne Schnee fotografieren.
Ich habe gestern jeden Wetterbericht aufgerufen den ich finden konnte und gehofft es würde noch ein letztes mal in diesem Jahr schneien schneien. Aber die Prognosen sehen schlecht aus und da  bislang immer noch kein Flöckchen am Himmel zu sehen ist , muss ich meine Fotoserie knicken. Schade.


 Na ja, ich hatte meinen Spaß und mehr Schnee darf man hier im Rheinland ohnehin nicht erwarten.;-)



Liebe Grüße
Christina

Samstag, 8. Dezember 2012

Schnee Freuden


Jetzt haben wir auch mal ordentlich Schnee abbekommen! Gestern morgen fing es leise an zu rieseln und am Nachmittag setzte das Schneegestöber ein.  Man konnte zu sehen wie sich die Flocken vor der Festerbank auftürmten und der Garten erdrückend weiß wurde.

Unser Haus haben wir in diesem Jahr wie einen Winter Zauberwald geschmückt. Mit vielen "watteverschneiten" Zweigen  und weißen Spitztüten, die wie Eiszapfen an den Ästen hängen  und Lichterketten, die in den Abendstunden für schummriges Licht sorgen.
Wir haben viele Kerzen und Windlichter aufgestellt und unser Kamin im Wohnzimmer wird nun von einer großen Tannengirlande mit goldenen und cremeweißen Kugeln verziert.



Heute morgen bot sich ein ganz neues Bild. Die aufgehende Sonne machte das Wintermärchen perfekt. Ich hoffe, der Schnee bleibt noch ein paar Tage liegen, damit ich einige neue Puppen darin fotografieren kann. Das werden sicher tolle Bilder :-)
 Das einzige was mich stört ist die Kälte. Ich bin nun gezwungen mich wärmer an zuziehen und zwei Mal am Tag nach draußen zu gehen, um das Wasser in den Tränken meiner Kaninchen auf zutauen. Dabei bekomme ich jedes mal Eisfinger, die recht hinderlich sind, wenn man auf der Tastatur einen Text tippen möchte ;-)


 Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende und einen gemütlichen 2. Advent.



Liebe Grüße
Christina

Montag, 3. Dezember 2012

Mein Seifenstand


 Ein Wochenende auf der Hobbykunstaustellung liegt hinter mir und ich habe euch viele Bilder von meinem Seifenstand mitgebracht.
 
Ich bin fast ein wenig traurig, dass es schon wieder vorbei ist. Die Zeit dort verging wie im Flug und ich habe sogar mehr verkauft als ich erwartet habe.
Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass der Stand dieses Mal so groß ausgefallen ist und  meine "wenigen" Seifen auf den langen Tischen etwas verloren wirkten. Ich hätte noch viel Platz für weitere Seifen gehabt ( wenn ich denn welche gehabt hätte ;-)).
Aber so war der ganze Stand überschaubar und die einzelnen Seifen sind besser zur Geltung gekommen. Außerdem standen wir direkt neben der großen Fensterfront und hatten mehr Licht als in den Jahren davor.
 
Weil meine Mutter aber doch etwas Sehensucht nach ihrem Puppenstand hatte, werden wir im nächsten Jahr sowohl mit Seifen als auch wieder mit unseren Puppen auf der Ausstellung vertreten sein.
 
Über das Jahr verteilt hätte ich zudem Lust auch an anderen Märkten teilzunehmen. Sehr wahrscheinlich werde ich im März 2013 die nächste Ausstellung besuchen und eventuell bin ich im Sommer auf einem Gartenfest dabei. Mal schauen.
 Ich habe jedenfalls noch viele "unerledigte Sachen" auf meiner Liste stehen, die ich gerne ausprobieren würde.
 Für die Seifen Cupcakes blieb keine Zeit mehr und so musste ich meinen Marktstand ohne sie bestereiten.
 
Aber seht euch doch selbst ein bisschen auf meinem Stand um.















Morgen möchte ich meinen Jahreszeitentisch im Hof ein wenig weihnachtlich gestalten.
Dort stehen zu meiner Schande immer noch die Kürbisse rum, aber ich habe es in der letzte Woche einfach nicht geschafft sie weg zu räumen.
Dafür ist das Haus bereits geschmückt und wir konnten gestern einen schönen 1. Advent feiern.
 
Liebe Grüße
Christina

Freitag, 30. November 2012

Morgen geht`s los!




 Heute war der letzte Tag, an dem ich geschäftig durch das Haus wuseln konnte, um alles einzupacken was ich morgen mit zu Ausstellung nehmen möchte.
Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe!
Da ich dieses Mal sehr ordentlich war und alle Seifen in Kisten sortiert habe wird es sicher nicht lange dauern, bis wir den  Stand aufgebaut haben.
Deswegen müssen wir morgen auch erst gegen 10.00 Uhr aufbrechen ( wir fahren etwa fünf Minuten bis zum Ausstellunggebäude ;-))
 Trotzdem habe ich meine Zweifel, weil ich noch nicht so genau weiß wie wir in diesem Jahr die Tische aufstellen sollen.
All die Jahre zuvor haben wir unsere Puppen ausgestellt und der Aufbau war bis auf ein paar kleine Unterschiede immer gleich. Aber beim drapieren von Seife ergeben sich doch wieder ganz neue Probleme, die man berücksichtigen muss.
 
Ich werde morgen jedenfalls einige Bilder von unserem Stand machen und sie hier zeigen.
 
Jetzt muss ich noch an die 6 Meter Stoff bügeln, der möglichst faltenfrei die Tische abdecken soll -und ein Brett für den Hintergrund, muss ich auch noch mit weißem Stoff bespannen.
 
Liebe Grüße und ein schönes Adventswochenende
Christina



Freitag, 23. November 2012

Seifen Fiasko



 Man soll sich ja nie zu früh freuen, erst recht nicht wenn einem die Seifenzutaten ausgehen und man auf ein alternatives Seifen Rezepte zurück greifen muss, das man noch nie ausprobiert hat.
 
So ging es mir vor ein paar Tagen. Nachdem ich feststellen musste, dass meine Zitronenseife hellbraune Flecken bekommen hat, dachte sofort, sie sei ranzig geworden.
 Das kann passieren, wenn eines der Fette nicht mehr ganz frisch war oder die Seife eine zu hohe Überfettungsstufe hat und die Haltbarkeit dardurch begrenzt ist.
 
 Da meine Fette und Öle jedoch immer frisch sind ( bei den Seifenmassen, die ich in den letzten Wochen gossen haben ist ja nie etwas übrig geblieben, das vorzeitig hätte schlecht werden können) und ich das Plamfett und das Kokosöl zudem im Kühlschrank aufbewahre, kam mir die ganze Sache doch etwas merkwürdig vor.
Um beim nächsten Mal auf Nummer sicher gehen , habe ich das angebrochene Plamfett vernichtet und bin stattdessen auf ein anderes Rezept umgestiegen.
Ich wusste zwar von vornherein, dass diese Seife mangels an festen Fetten sehr weich sein würde, aber weil ich das Palmfett erst nach bestellen musste und  als Alternative nur Sonnenblumenöl im Schrank hatte, bin ich auf das Wagnis eingegangen.
 
Aber natürlich ist es mir nicht geglückt. Am nächsten Tag war die Seife weich und bröckelig und völlig ungeeignet für meine Zwecke. In der Regel hätte sie nur etwas länger trocknen müssen, bis sie hart geworden wäre, aber so lange konnte ich nicht warten. Schließlich brauchte ich die Silikonförmchen für den nächsten Versuch.
Ich konnte nur vier Stückchen, die nicht auseinander gefallen sind, retten ( Bild von gestern), die restliche Seife ist im Müllsack gelandet.
 
Weil ich bei meinen unnützen Versuchen zudem viel Parfümöl verschwende, musste ich neben dem Palmfett auch ein paar Flaschen verschiedener Düfte nach bestellen.
Zum Glück lief der Versand so schnell, dass ich am nächsten Tag direkt auf  mein erprobtes Rezept zurück greifen konnte.

Doch dann der Schock. Das Parfümöl das ich bestellt hatte trug zwar den Namen "Tuberose" aber es roch überhaupt nicht nach Rosen. Zugegeben hatte ich beim Kauf keine Ahnung wie eine Tuberose aussieht, aber ich dachte, dass eine Rose immer wie eine Rose duftet, egal welchen Vor oder Beinamen sie trägt.
 
 
 
Es mag sein, dass andere diesen Geruch anziehend finden, aber für mich hat es genauso gestunken wie der Jasmin, der in diesen Sommer auf unserer Fensterbank im Wohnzimmer stand. Jasmin ist zwar eine schöne Pflanze, aber ich möchte nicht unbedingt neben ihr sitzen  ;-)
 
Nach einer kurzen Recherche über die Tuberose wusste ich dann, dass es sich dabei gar nicht um eine Rose sondern um ein Algarvengewächs handelt und deswegen so seltsam riecht.
 
Na ja... ich habe das Parfümöl  trotzdem in meine Seife gegossen ( da ich keinen anderen Rosenduft vorrätig hatte) und habe dafür am nächsten Tag herausgefunden, warum meine Zitronenseife braune Flecken bekommen hat.
Scheinbar lag es am Parfümöl.  Es ist mir vorher nicht in den Sinn gekommen, dass braunes Parfümöl die Seife so fleckig machen kann.  Aber weil die Flecken auf der Tuberose Seife genauso aussehen  wie auf der Zitronenseife wird es wohl daran liegen. Das hoffe ich zumindest!
 
In Zukunft werde ich meine durchsichtige Parfümöle vorziehen, denn
eine Woche vor der Ausstellung habe ich keine Zeit für waghalsige Experimente.
 
 
So viel zu meinem derzeitigen Erlebnissen mit selbstgesideter Seife.

Es ist nicht immer alles gut, was gut riecht, aber es ist gut wenn man aus seinen Missgeschicken lernt. :-)
 
Liebe Grüße
Christina

Donnerstag, 22. November 2012

Seifen Etiketten




Schneller als gedacht sind gestern die Seifen Etiketten eingetroffen. Sie sind recht gut geworden und ich hoffe, dass sie auf der Seife noch besser aussehen.
Blöderweise habe ich einige Etiketten entworfen bevor ich die dazugehörige Märchenseife gegossen habe. Ich musste mich beim mischen der Farben also sehr auf mein Gespür verlassen, um den richtigen Ton zu treffen.
Einmal ist es mir leider nicht gelungen und so befürchte ich, dass sich der pinke Dornröschen Aufkleber mit der lachsrosa Seife beißen wird.
 
Aber wer schaut da schon so genau hin? Außer mir vermutlich niemand ;-)
 
 
Nächstes Wochenende bin ich mit meinen Seifen jedenfalls auf der Hobbykunstausstelung vertreten und spätestens dort werde ich erfahren, ob sich meine Mühe gelohnt hat.
Mein Ziel habe ich darin definiert einen durchweg harmonsichen Stand aufzubauen, aber nach meinen letzten Seifenergebnissen schwindet diese Hoffnung zusehends.
Die ganze Sache ist so verhext, dass ich morgen davon erzählen muss.
 
Heute lasse ich mich noch bisschen über die Etiketten aus.
 

Einige Aufkleber sind recht blass geworden, was größtenteils an meiner Vorliebe für helle Farben liegt.
Vermutlich wird man viele der Aufschriften erst lesen können, wenn man seine Nase so dicht an die Seife hält, dass man beim riechen auch gleich das Kleingedruckte entziffern kann.
Unvermeidlich wird dann die Enttäuschung sein, weil der Geruch so gar nicht mit dem übereinstimmt, was das Etikett verspricht... dazu morgen mehr.


Fertig bin ich deswegen noch lange nicht. Ich muss noch einige Badekugeln formen und meine Mutter hilft mir bei der Herstellung verschiedener Zuckerarten.
Zu guterletzt bekommt jeder Seife und jedes Zuckergläschen noch seinen  Aufkleber verpasst und dann kann ich meine sieben Sachen zusammen packen, damit wir nächsten Samstag startklar sind.
 
Wenn ich es so runter rattere klingt es ganz einfach und nach wenig Arbeit, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es gerade dann stressig wird, wenn man nur wenig Zeit hat und den Arbeitsaufwand unterschätzt.
Das tue ich dieses mal nicht und habe deswegen die ganze nächste Woche für mein "neues Hobby" eingeplant.


Liebe Grüße
Christina

Montag, 12. November 2012

Die kleine Meerjungfrau

 
 So, gerade ist der letzte Märchenbanner fertig geworden und ich bin fast ein bisschen froh, dass ich es nun hinter mir habe. Ich hatte zwar Spaß beim zeichnen, aber die Erleichterung, die sich nun eingestellt hat überwiegt deutlich.
Morgen muss ich noch ein paar letzte Entwürfe für einzelne Seifen und unsere Zuckergläschen erstellen und dann kann ich einen Großauftrag an die Druckerei senden :-)
 
 Die Seife riecht übrigens nach "Meersbrise", also wie ein typischer WC-Stein ;-). Da der Duft absolut passend ist, bin ich ganz glücklich damit, auch die Marmorierung sieht recht interessant aus. Ich hatte dabei an schäumende Wellen gedacht, denn eine ganz blaue Seife wäre mir dann doch zu eintönig gewesen.
Wie alle Märchenseifen hat auch die kleine Meerjungfrau einen goldenen Rand.
 
 

Da ich nach dem Gießen in die große Form noch etwas Seifenmasse übrig hatte, habe ich noch ein Förmchen mit einem Wichtel-Seefahrer gegossen.
 
 Ist der nicht süß? 
Beim Gießen haben sich außerdem kaum Bläschen gebildet. Juhu !



Liebe Grüße
Christina

Sonntag, 11. November 2012

Rotkäppchen

 
 
Jetzt ist der Rotkäppchen Banner auch geschafft. Ich kann also wieder einen Punkt auf meiner To-do Liste abhaken. :-)
  Als  nächstes muss ich mir Gedanken über den letzten Märchenbanner machen. Ich habe zwar ein Bild im Kopf, aber wenn ich anfange zu zeichnen sieht es ohnehin ganz anders aus.
Bei Rotkäppchen und dem Wolf hatte ich auch meine Probleme. Es hat Stunden gedauert, bis ich einen halbwegs vernünftigen Wolf zu Papier gebracht hatte. Ich glaube, dass ich mich im nächsten Jahr etwas mehr mit der Anatomie von Mensch und Tier beschäftigen sollte. Vielleicht fällt es mir dann leichter, die Proportioen aufeinander abzustimmen. Mal sehen.
 
Heute werde ich eine Orangenseife gießen. Ich bin gespannt, ob ich bei der Färbung den richtigen Ton treffe.
 
 
Liebe Grüße
Christina

Samstag, 10. November 2012

Schneewittchen



 Eigentlich wollte ich längst fertig sein. Die vielen Märchenbanner, die ich in den letzten Monaten gemalt habe, sollten schon vor Tagen in der Druckerei zu Aufklebern umgewandelt werden.
Erst gestern ist mir deutlich bewusst geworden, dass mir nur noch drei Wochen bis zur Ausstellung bleiben und ich nun mächtig im Zeitdruck stehe.
Ich musste also wieder "ran" und die sieben Zwerge für mein Schneewittchen zeichnen.
Jetzt fehlen mir noch Rotkäppchen und die kleine Meerjungfrau. Ursprünglich hatte ich noch weitere Märchenseifen geplant, aber mit Hinblick auf die rasch schwindene Zeit, musste ich einiges streichen.
 
Mit dem Seifen sieden komme ich hingegen ganz gut voran. Mein Vorsatz jeden Tag um 15.30 Uhr in meiner Seifenküche zu verschwinden hat zwar nicht geklappt ( ich gieße stattdessen zu allen anderen möglichen und unmöglich späten Uhrzeiten), aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg ;-)


 Demnächst gibt es neue Seifen Bilder.
 
 
Liebe Grüße
Christina

Sonntag, 28. Oktober 2012

Seifenkuchen



Heute gibt es wieder nur ein Bild zu sehen, da ich meine Seifenfotos im Moment etwas sparsam dosieren muss.
Ich habe in den letzten Tagen keine Seifen gegossen und in Folge dessen wird mein Bildervorrat  langsam knapp.
Nächste Woche muss ich mich wieder an meinen Zeitplan  halten. Dieser schreibt mir genau vor, dass ich um 15.30 Uhr die Nadeln aus der Hand lege und meine Seifenküche aufsuche, um dort die Öle und Fette abzuwiegen, die Farben an zu rühren und ein weiteres Parfüm Öl bereit zu stellen.
 
 Und während die Fette langsam auf der Herdplatte vor sich hin schmelzen, suche ich bei einer Tasse Kaffee noch schnell die geeignete Silikon Förmchen zusammen und lege dann los.
 
Nach einer knappen Stunde ist wieder eine Seife gegossen, aber fertig bin ich deswegen noch lange nicht. Ich muss den ganzen Kram, wie Töpfe und Löffel, Förmchen und Spachtel abwaschen und hinterher gründlich spülen. Das ist das leidige Übel am Seifengießen ;-)
 
Bisher hat meine Zeiteinteilung immer ganz gut geklappt, doch wenn man einmal aus dem Trott raus kommt, findet man bekanntermaßen nur schwer wieder hinein.
Irgendwie hatte ich in den letzten Tagen gegen 15.30 Uhr immer etwas besseres zu tun. 
Die Nadeln habe ich um diese Uhrzeit selten aus der Hand gelegt, weil ich dieses und jenes unbedingt fertig nähen wollte.
Und danach, ja... "danach" war es immer schon zu spät. Nicht was die Zeit anging, sondern eher weil meine Laune vorüber war.
 
Aber ab morgen gebe ich mir einen Ruck und stehe pünktlich um 15.30 Uhr in der Seifenküche. Und für den Fall, dass ich mich wieder nicht losreißen kann, nehme ich die Nadel einfach mit. 
Diese halte ich dann in der einen und die Seifenlauge in der anderen Hand.
Mal sehen was ich zuerst fallen lasse.
 
Besser die Nadel, oder ?! ;-)
 
 
Liebe Grüße
Christina




Dienstag, 23. Oktober 2012

Seifenherzchen

 
Bei Little White Cottage habe ich die perfekten Gläser zur Aufbewahrung meiner Seifenherzchen gefunden.
 Das Glas stelle ich in mein Badezimmer, schließlich ich muss herausfinden wie viele Male man sich mit einem Herzchen die Hände waschen kann ;-)

 
 
Liebe Grüße
Christina

Sonntag, 21. Oktober 2012

Seifen über Seifen

 
 
Naturseifen können viele Formen annehmen. Es gibt sie nicht nur in Blöcken, die man in Scheiben  schneiden kann, sie können auch in Silikon Förmchen gegossen werden.
Hier zeige ich mal ein kleine Auswahl.


 Leider ist es so, dass in den filigranen Ausformungen häufig kleine Luftlöcher entstehen. Das ist an für sich nicht schlimm, stört aber ein bisschen in der Optik, da man ja gerne eine tadellose Seife aus der Form holen möchte.



 Ansonsten sind es aber wahre Schmuckstücke, die eigentlich viel zu schade sind, um sie als Handseife zu gebrauchen. Dabei verlieren sie nämlich ganz schnell an Kontur.
Besser aufgehoben wären sie im Badezimmerschrank, wo sie die Handtücher mit ihrem Milch-Honig Duft einhüllen können.
 
Oder ins Regal, damit man diesem zauberhaften Engel direkt ins Gesicht sehen kann.
Sie hat leider auch ein paar Luftbläschen abbekommen, aber ich übe noch und vielleicht bekomme ich es beim nächsten Gießen besser hin :-)

 


 Liebe Grüße
Christina

Samstag, 20. Oktober 2012

Neues aus der Seifenküche


Ich habe in den letzten Wochen verschiedene Seife gegossen und möchte nun einige Sorten vorstellen.
Die Stücke haben zwar noch nicht den letzten Schliff erhalten, der die Kanten glatt und ebenmäßig macht, aber das werde ich  in den nächsten Tagen erledigen, damit ich die Seifen eintüten und mit einem Etikett versehen kann.
 
 Dieser Seife trägt den Namen "Rapunzel", sie ist allerdings mit Flieder beduftet.
Alle Märchenseifen haben zudem einen goldenen Rand, um den Zauber hervorzuheben.

 
Die Schneewittchen Seife duftet nach Lavendel.
 
 
 Hier ist noch eine Lavendelseife, sie gehört aber nicht zu meiner Märchen-Serie.
 

 Rotkäppchen riecht für feine Nasen nach Lindenblüten.



Und Aschenputtel mag Jasmin ( ich selber finde den Duft nicht so toll, aber scheinbar sprechen Männer darauf an...)


Meine Lieblingsseife riecht nach Seerose. Da der Froschkönig zudem mein liebstes Märchen ist, verträgt sich diese Konstellation recht gut  :-)
Hier sieht man aber auch, dass die Seife beim schneiden geschmiert hat.  Das ist aber nur ein Schönheitsfehler, den ich mit dem Seifenhobel ausgleichen kann. Nach dem Feinschliff werden die Flächen glatt und ansehnlich sein ( hoffe ich zumindest ;-))

 
 Die nächsten Seifenbilder gibt es morgen!
 
 
Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende
Christina

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Herbstzeit


Ich weiß nicht warum aus meiner kurzen Blogpause, die eigentlich nur ein paar Tage anhalten sollte,  ein ganzer Monat geworden ist, aber wenn man viel werkelt und trotzdem nichts zu zeigen hat, dann ist es eben so.
Bis heute jedenfalls.
 
Seit der Himmel wieder SO aussieht, haben wir im Gegensatz zu den letzten Tagen, mehr Sonne und das bedeutet, beste Bedingungen zum fotografieren ( auch wenn ich keine gute Kamera habe...)
 
 
 
 
Nach langem Gemaule, weil der Sommer vorbei ist, habe ich mich nun mit dem Herbst arrangiert und den Tisch im Innenhof  der Jahreszeit angepasst.
Dort findet man nun weiße Kürbisse, Moos, Efeu, Erika, Hornveilchen und einige nicht mehr ganz frische Kastanien.
Die Herbstdeko sollte schon länger stehen, denn immerhin haben wir schon Mitte Oktober, aber ich hatte die Weinkiste noch nicht um gestrichen und ohne die ging es nicht.
 
Im letzten Jahr war unsere Tischdeko wesentlich opulenter, damals noch mit den klassischen Kürbissen in orange, rotbackigen Äpfeln, Hagebutten und Maiskolben.
In diesem Jahr habe ich dann die weißen Kürbisse und die kleinen Baby Boos für mich entdeckt ( oder beinahe weiß) und wollte den ganzen Aufbau etwas schlichter halten.
 
 
 
Sehr angetan bin ich auch von unserem Blaubeerstrauch. Er ist zu jeder Jahreszeit schön anzusehen und  trägt immer noch Beeren ( die zugegeben keiner mehr essen wollte, weil wir nach den Sommertagen davor reichlich übersättigt waren).
 
 
Die Laterne vor dem Hauseingang ( auf diesem Bild habe ich sie auf die Terasse geschleppt, damit das Innenleben besser zur Geltung kommt) hat auch noch einen weißen Kürbis abbekommen.
  
 
Nun ja. Eine Bilderkollage vom Herbsttisch habe ich noch.
Und die muss ich natürlich auch zeigen ;-)
 
 
Und weil ich außerdem nie genug vom Himmel über mir bekommen kann, noch ein Bild zum Schluss.
 
 
Es ist merkwürdig. Weil jeder den Himmel sehen kann, ist er ja eigentlich nichts Besonderes und erst recht nicht, auf Fotos in einem Blog.
Aber ich mag das. Ich schaue mir gerne Bilder vom Himmel an.
Es sind meine liebsten Impressionen und ich staune immer wieder über das Lichtspiel zwischen den Wolken.
 
 
Seife habe ich im übrigen auch gegossen und es hat geklappt *freu*.
 
Mal sehen, ob ich morgen ein paar Kreationen herzeigen kann.
 
 
Liebe Grüße
Christina